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Ludwigsburg: Der Countdown läuft! In vier Wochen feiert das NaturVision Filmfestival im Central Filmtheater und mit einem großen, kostenfreien Open Air wieder den Natur- und Umweltfilm in Ludwigsburgs Innenstadt. Die Nominierungen für den Internationalen Filmwettbewerb und das Filmprogramm stehen nun fest!

Kurzfilme, Umweltdokus, Natur- und Tierfilme, Kinderfilme und sogar Sportfilme: Beim NaturVision Filmfestival vom 21.7. – 24.7. im Central Filmtheater und Open Air findet garantiert jede*r ein persönliches Highlight. 61 von insgesamt 120 Filmen stehen im Wettbewerb um die elf international renommierten Preise des Festivals, das dieses Jahr 20. Geburtstag feiern kann. Viele der eingereichten Dokumentationen packen die brisanten Themen unserer Zeit an. Sie überzeugen mit politischem Impact, beleuchten Hintergründe und porträtieren Menschen, die ein Umdenken leben.

Ein solcher Film ist die österreichische Kinodokumentation „Der Bauer und der Bobo“: Ein facebook-affiner Landwirt wird zum Wutbauern, als sich ein Wiener Journalist etwas überheblich über die Steirischen Almbauern äußert. Dieser „Bobo“ geht auf die Herausforderung des Bauern ein, eine Woche auf seinen Hof mitzuarbeiten – und es entsteht ein spannender, unglaublich humorvoller Film, der die Gegensätze Stadt – Land und Fortschritt – Ökologie ebenso präzise auf den Punkt bringt, wie die Verantwortung der Verbraucher*innen in Sachen nachhaltiger Konsum.

Schon die Kleinsten für Natur und Umweltschutz zu begeistern – das ist ein Herzensanliegen von NaturVision. Am besten gelingt dies Filmen mit Protagonist*innen, die die Kinder mit ihren Fragen auf spannende und humorvolle Weise abholen. Ein Paradebespiel für ein besonders gelungenes Kinderfilmformat ist „Pia und die wilde Natur“. Beim Festival wird es nicht nur die Folge „Abtauchen in die Seegraswiese“ zu sehen geben – Pia wird auch für ihre jungen Fans vor Ort sein.
Bemerkenswert sind auch neue Formate für die junge Generation, die sich nahbar und auf Augenhöhe schwieriger Zukunftsthemen annehmen. So arbeitet die ARD-Webdokumentation-Serie „Axel Wagner und die Klimakrise“ mit einer Mischung aus kurzen, eingängigen Videos, die komplexe Probleme wie Artensterben oder globale Erwärmung verständlich erklären und sehr persönlich gehaltenen Interviews. So wird nicht nur kritisch informiert – es werden auch Perspektiven aufgezeigt, wie wir mit einem persönlichen Umdenken Katastrophen noch abwenden können. Axel Wagner wird am Festivalsamstag sein Format persönlich auf dem Open Air präsentieren.
„Wir wollen unseren Zuschauern mit unseren Wildlife-Filmen unvergessliche Kinomomente schenken. Genauso wichtig aber sind uns fundierte Informationen zu Fragen nachhaltiger Entwicklung. Doch was uns in den letzten Jahren immer mehr auffällt – und warum wir vor einem Jahr auch den ‚NaturVision Filmpreis Umdenken‘ geschaffen haben: Es ist wichtig Menschen zu zeigen, die ein Umdenken leben, die positive Beispiele und Vorbilder sind. Wir setzen dabei auf Filme, die Optimismus und Hoffnung verbreiten – vor allem für die junge Generation.“, bringt es Festivalleiter Ralph Thoms auf den Punkt.

Das vollständige Filmprogramm finden Sie auf unserer Webseite.

Das NaturVision Filmfestival wird veranstaltet von der Earth-Vision UG; Mitveranstalter sind die Film- und Medienfestival gGmbH, die Stadt Ludwigsburg sowie das Central Filmtheater. Gefördert wird das Festival vom Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg, von der Filmförderung Baden-Württemberg und der Landesanstalt für Kommunikation Baden-Württemberg. Zu den Partnern und Unterstützern gehören die HAHN+KOLB GmbH, Audi Stiftung für Umwelt, dieUmweltdruckerei, die SportRegion Stuttgart, die Wirtschaftsförderung Region Stuttgart, das Sonderprogramm zur Stärkung der biologischen Vielfalt des Landes Baden-Württemberg. Medienpartner sind Ludwigsburger Kreiszeitung, ARTE Magazin, Moritz, LIFT, forum nachhaltig wirtschaften, bioNachrichten, Hallo Ludwigsburg.



Ziemlich wilde Bienen
Die Alpen – Sommerfreuden
 

Ludwigsburg: Die Vorfreude ist groß! Nachdem das NaturVision Filmfestival zwei Jahre lang pandemiebedingt ausschließlich als Online-Format stattfinden konnte, heißt es vom 21. bis 24. Juli wieder „Film ab“ im Central Filmtheater und beim großen Open Air am Arsenalplatz in Ludwigsburg. Die Nominierten für den internationalen Filmwettbewerb stehen bereits fest.

Wenn die Auswahljury tagt und in vielen Sichtungsstunden aus rund 300 eingereichten Filmen über 60 Filme für den internationalen Wettbewerb nominiert, kommt im NaturVision-Team echte Festivalvorfreude auf. Nun kann mit der Programmplanung begonnen werden: welcher Film passt in welchem Kinosaal, was wird auf der großen Open-Air-Leinwand zu sehen sein, welche Filmschaffenden kommen zu Publikumsgesprächen, was ist für Kinder geboten und welchen Film wird das Publikum zu seinem Favoriten machen?
Auch in diesem Jahr setzt NaturVision wieder auf Themenvielfalt. Wildlife-Filme begeistern mit modernster Kameratechnik und mitreißenden Geschichten für ferne Welten, für das geheimnisvolle Leben von Tieren oder öffnen den Blick für die Natur vor unserer Haustüre. Kritische Dokumentationen, die oft auch investigativ arbeiten, fassen die heißen Eisen unserer Zeit an – Klimawandel, industrielle Landwirtschaft, die schwindende Artenvielfalt und die Notwendigkeit eines gesellschaftlichen Umdenkens. Dabei ist bei allem politischen Impact auffällig, dass immer mehr Produktionen Menschen in den Mittelpunkt stellen, die engagiert handeln, die Vorbilder sind und Hoffnung geben.
Spannend sind die neu entwickelten Serienformate der öffentlich-rechtlichen Sender. Jung und web-affin vermitteln sie komplexes Wissen zu Umwelt und Nachhaltigkeit, zeigen Lösungswege auf und holen damit vor allem auch die junge Generation ab.

So unterschiedlich die Genres und Formate der Filme auch sind, die nun im Wettbewerb um die insgesamt elf NaturVision Filmpreise stehen: Sie alle zeigen, wie wichtig das Medium Film ist, um eine Kultur der Nachhaltigkeit in der Gesellschaft zu etablieren. Beim NaturVision Filmfestival gelingt es, die oft getrennt betrachteten Aspekte „Schönheit der Natur“ und „dramatische Probleme unserer Zeit“ konstruktiv zusammen zu führen. Gleichzeitig beflügelt das Miteinander im Kinosaal oder vor der OpenAir Leinwand das Nachdenken und die Kommunikation über die wichtigen Zukunftsthemen.
„Begegnung, Austausch, Raum für Fragen und neue Ideen, gemeinsam Spaß haben und Neues entdecken – das ist der Herzschlag unseres Festivals. Und so erfolgreich NaturVision Online auch war – das sehr persönliche Miteinander haben wir doch unglaublich vermisst“, resümiert Festivalleiter Ralph Thoms. Die Besucher*innen des Festivals im Juli werden es bestimmt genauso sehen.

Die vier Hauptpreise des Festivals sind der Deutsche Umwelt- und Nachhaltigkeitsfilmpreis, der Deutsche Wildlife Filmpreis, Deutsche Filmpreis Biodiversität und der NaturVision Filmpreis Umdenken. Zudem wird die beste Kamera ausgezeichnet, es gibt einen Filmmusikpreis, einen Newcomerfilmpreis, den Publikumspreis, die Preise der Jugend- sowie der Kinderjury und einen eigenen Kurzfilmpreis.
Hier finden Sie die nominierten Filme.
Hier geht’s zu unsren Jurymitgliedern.

Natur bewahrt unsere biologische Vielfalt, schützt vor Naturkatastrophen und mindert die negativen Folgen des Klimawandels. 2021 hat die UN-Dekade zur Wiederherstellung von Ökosystemen begonnen. Sie gibt den Impuls für unseren Kurzfilmwettbewerb „Grown to be wild“. Dafür wünschen wir uns Filme, die Pflanzen, Tieren oder Ökosystemen eine Stimme geben, die sich mit der Bewahrung von Wildnis oder Renaturierung befassen oder für mehr Raum für die Natur werben.

Eingeladen sind Profis und Amateure über 18 Jahre, ihre Kurzfilme (bis max. 20 Minuten) einzureichen, die uns zeigen, wo Natur sich (wieder) entfaltet. Ob Wissenschaftsformat, Animationsfilm, fiktiver Werbespot, Spiel- oder Dokumentarfilm: Der Wettbewerb ist für alle Genres und Formate offen.
Der Kurzfilmpreis ist mit 5.000 Euro dotiert, gestiftet von der AUDI Stiftung für Umwelt. Die Filme können ab sofort bis 25. Februar 2022 unter dieser Adresse eingereicht werden: https://natur-vision.de/de/festival/wettbewerb/einreichformulare/einreichformular-kurzfilmpreis/

Weitere Informationen zum Reglement sind hier zu finden: https://natur-vision.de/de/wettbewerb/reglement/

Die Mitglieder unserer Auswahljury können hier eingesehen werden: https://natur-vision.de/de/wettbewerb/jury/team-2/

Für die 21. Ausgabe des NaturVision Filmfestivals, das vom 21. bis 24. Juli 2022 in Ludwigsburg und online stattfinden wird, startet am 25. Oktober 2021 der Internationale Wettbewerb mit dem Call for Entries für die neuesten Filme aus Natur, Wildlife, Umwelt und Nachhaltigkeit.

Filmschaffende aus aller Welt sind eingeladen, ihren Film für eine der renommierten Wettbewerbskategorien einzureichen. Unter anderem werden bei NaturVision der Deutsche Filmpreis Biodiversität, der Deutsche Wildlife Filmpreis und der Deutsche Umwelt- und Nachhaltigkeitsfilmpreis verliehen, aber auch der NaturVision Filmmusikpreis. Außerdem hat sich der NaturVision Filmpreis Umdenken als wichtige und zentrale Auszeichnung fest etabliert. Mit diesem Preis würdigt NaturVision Filme, die einen Umdenkprozess in Politik und Gesellschaft abbilden und positive Beispiele sichtbar machen. Die Themen reichen vom verantwortungsvollen Umgang mit der Natur, mit Tieren und mit Ressourcen bis zu Porträts von Menschen, die ein Umdenken einfordern. Ebenso willkommen sind Filme, die das Thema „Umdenken“ künstlerisch verarbeiten. Im vergangenen Jahr wurden Preisgelder in Höhe von mehr als 55.000 Euro vergeben.

Für alle schnell entschlossenen Filmschaffenden bietet NaturVision einen Early Bird-Rabatt: Wer seinen Film bis zum 17. Dezember 2021 anmeldet, entrichtet nur 50 Prozent der Einreichgebühren.

Filme, die nach dem 1. Januar 2021 fertiggestellt wurden, können ab 25. Oktober über die Website angemeldet werden: https://natur-vision.de/de/festival/wettbewerb/einreichformular/
Die Einreichfrist endet am 28. Januar 2022. Für die Kategorie NaturVision Newcomer Filmpreis wird (bei Vorlage einer Ausbildungsbescheinigung) keine Einreichgebühr erhoben.


Weitere Informationen zu allen Kategorien und dem Reglement sind hier zu finden:
https://natur-vision.de/de/festival/wettbewerb/kategorien-preise/
https://natur-vision.de/de/festival/wettbewerb/reglement/

Ludwigsburg, 24.05.2022: Im Rahmen des „Sonderprogramms zur Stärkung der Biologischen Vielfalt“ vergibt das NaturVision Filmfestival 2023 zum zweiten Mal den NaturVision Filmpreis Baden-Württemberg. Zusätzlich wird erstmals der NaturVision Nachwuchsfilmpreis Biologische Vielfalt Baden-Württemberg ausgelobt.

Nirgendwo ist das Thema Artenvielfalt für die Menschen greifbarer als in ihrer unmittelbaren Lebenswelt – und kein Medium kann die faszinierende Schönheit von Ökosystemen, aber auch ihre Gefährdung, besser vor Augen führen als der Film. Mit dem NaturVision Filmpreis Baden-Württemberg (dotiert mit 10.000.- Euro), würdigt NaturVision gemeinsam mit dem Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz, dem Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft und dem Ministerium für Verkehr das Filmschaffen rund um das Thema Biodiversität in den Natur- und Kulturlandschaften Baden-Württembergs. Der NaturVision Nachwuchsfilmpreis Biologische Vielfalt Baden-Württemberg (dotiert mit 2500.-Euro) will explizit Newcomer fördern, die sich mit diesen zukunftsrelevanten Themen filmisch auseinandersetzen.Neben der Vielfalt der Arten und der Diversität von Lebensräumen und Ökosystemen sind auch Themen wie die nachhaltige Bewirtschaftung der Landschaft, Naturschutz an den Verkehrswegen, wissenschaftliche Forschung und gesellschaftliches Engagement in diesen Bereichen für den Filmwettbewerb relevant.

„Es geht darum, Filmschaffende dafür zu gewinnen, sich mit der wunderbaren Natur Baden-Württembergs zu befassen, mit ihren Filmen für die Artenvielfalt vor der Haustüre und den Schutz der Ökosysteme zu begeistern. Wichtig finden wir dabei auch Beispiele für mutmachendes Engagement und zukunftsfähige Lösungen“, erläutert Festivalleiter Ralph Thoms.
Die Einreichfrist startet am 17. Mai. Bis 27. Februar 2023 haben Filmemacher*innen Zeit, sich mit ihren Filmen zu bewerben.

Alle weiteren Informationen zum Wettbewerb unter:
https://natur-vision.de/de/wettbewerb/call-for-entries/

Informationen zum Sonderprogramm zur Stärkung der biologischen Vielfalt sowie die Links zu den Projektseiten der drei beteiligten Ministerien finden Sie unter:
https://www.baden-wuerttemberg.de/de/bw-gestalten/nachhaltiges-baden-wuerttemberg/naturschutz/biodiversitaet/

Das NaturVision Filmfestival wird veranstaltet von der Earth-Vision UG; Mitveranstalter sind die Film- und Medienfestival gGmbH, die Stadt Ludwigsburg sowie das Central Filmtheater. Gefördert wird das Festival vom Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg, von der Filmförderung Baden-Württemberg und der Landesanstalt für Kommunikation Baden-Württemberg. Zu den Partnern und Unterstützern gehören die HAHN+KOLB GmbH, Audi Stiftung für Umwelt, dieUmweltdruckerei, die SportRegion Stuttgart, die Wirtschaftsförderung Region Stuttgart, das Sonderprogramm zur Stärkung der biologischen Vielfalt des Landes Baden-Württemberg. Medienpartner sind Ludwigsburger Kreiszeitung, ARTE Magazin, Moritz, LIFT, forum nachhaltig wirtschaften, bioNachrichten, Hallo Ludwigsburg.


 

(c)NaturVision/Eve Heber
Bei der Verleihung des NaturVision Filmpreises Baden-Württemberg trafen sich die Preisträger, Politiker*innen und Jury-Mitglieder
(c)NaturVision/Eve Heber
Von Links: Die Preisträger Frank Nischk, Serge Dumont (beide für Der unsichtbare Fluss) und Marc Uhlig (Unser Boden, unser Erbe) mit NaturVision Filmfestivalleiter und Moderator Ralph Thoms
(c)W-film/Tisda Media
Der Film Unser Boden, unser Erbe befasst sich mit unserem Boden – einer bislang kaum beachteten Ressource
(c)Längengrad Filmproduktion/SWR
Der Film Der unsichtbare Fluss zeigt, dass aufgegebene Kiesgruben voller Grundwasser zur zweiten Chance für die Natur werden können. Der Hecht ist der größte Räuber in solchen Seen

Zum ersten Mal hat NaturVision gemeinsam mit dem Land Baden-Württemberg im Rahmen des „Sonderprogramms zur Stärkung der biologischen Vielfalt“ einen Filmpreis ausgelobt. Am 24. September fand in der Universität Hohenheim die Preisverleihung statt, bei der neben dem Hauptpreis auch ein Sonderpreis vergeben wurde. 

Das Sonderprogramm zur Stärkung der biologischen Vielfalt in Baden-Württemberg besteht seit 2018 und ist bundesweit einmalig. Mit dem Sonderprogramm werden Projekte der Ministerien für Ernährung, Ländlichen Raum und Verbraucherschutz, für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft sowie für Verkehr umgesetzt, die der Stärkung der biologischen Vielfalt im Land dienen. Ralph Thoms, Leiter des NaturVision Filmfestivals, findet die Auslobung eines eigenen Filmpreises bemerkenswert: „Es ist etwas ganz Besonderes, dass das NaturVision Filmfestival gemeinsam mit drei Ministerien einen Filmpreis ausschreibt. Besonders freut uns dabei die Ausrichtung des ‚NaturVision Filmpreises Baden-Württemberg‘, dessen Fokus sich auf die biologische Vielfalt unserer Natur richtet, für deren unbedingten Schutz wirbt und gleichzeitig die Filmemacherinnen und Filmemacher unterstützt.“

Der NaturVision Filmpreis Baden-Württemberg würdigt Filme, die die biologische Vielfalt der Natur- und Kulturlandschaften Baden-Württembergs in all ihren Facetten darstellen. Neben der Vielfalt der Arten gehören dazu auch die Diversität der Lebensgemeinschaften, Lebensräume und Ökosysteme sowie die genetische Vielfalt innerhalb einzelner Arten. Weitere Aspekte sind die nachhaltige Bewirtschaftung der Landschaften, Naturschutz an Verkehrswegen, wirtschaftliches oder gesellschaftliches Engagement zur Erhaltung der biologischen Vielfalt oder auch die wissenschaftliche Forschung im Bereich Biodiversität.

MdL Peter Hauk, Minister für Ernährung, Ländlichen Raum und Verbraucherschutz, betonte anlässlich der Preisverleihung: „Wenn wir den Menschen die Herausforderungen des Klimawandels für den Wald und die Artenvielfalt bewusst machen möchten, dann brauchen wir eindringliche und einfach verständliche Kommunikationsmittel. Filme können uns Menschen in eine andere Welt eintauchen lassen und uns tief berühren. Solche Formate sind wichtig, um die Schönheit und essenzielle Bedeutung der biologischen Vielfalt in unserem Land darzustellen und die Menschen zu ermutigen, zu deren Schutz beizutragen.“

Aus 34 Einsendungen zum Thema biologische Vielfalt wurden sechs Filme nominiert. „Die Themenfülle der Einreichungen hat uns begeistert. Vom Lehr- bis zum Kinofilm war alles vertreten. Eine Vorauswahl ist aus diesem Grunde auch nicht einfach gewesen“, urteilte die Nominierungs-Jury, bestehend aus Vertreter*innen aus Wissenschaft, Medien und Verwaltung. Letztlich blieben die Bewerbungen in der engeren Auswahl, die die Themen und Ziele des Sonderprogramms in Baden-Württemberg am besten darstellten.

Den mit 10.000 Euro dotierten Hauptpreis erhielt Der unsichtbare Fluss – Unter Wasser zwischen Schwarzwald und Vogesen von Serge Dumont und Frank Nischk. „Naturfilme sollen genau so sein. In einer Geschichte mit packender Erzähldramaturgie, faszinierenden Bildern und einem gut gesetzten sparsamen Kommentar wird beim Zuschauer das Verständnis für die Natur geweckt und der Wunsch erzeugt, genauer hinzuschauen, neue Entdeckungen zu machen, Zusammenhänge zu erkennen und zum Schutz der Natur beizutragen“, begründet die Jury ihre Entscheidung.

Der mit 2.500 Euro dotierte Sonderpreis wurde vergeben an Regisseur Marc Uhlig für den Film Unser Boden, unser Erbe. „Der Film nimmt mit dem Boden einen Lebensraum in den Blick, der bisher kaum beachtet wurde, für die Serviceleistungen der Ökosysteme aber eine zentrale Rolle spielt“, begründet die Jury ihre Entscheidung. Gleichzeitig sensibilisiere der Film dafür, dass die Folgen des Klimawandels, dazu gehören starke Niederschläge und Humusverlust, den Boden stark gefährden.

„Naturfilme fördern sehr eindrücklich das Verständnis für komplexe Themen wie den Erhalt der biologischen Vielfalt“, sagte Umweltministerin Thekla Walker MdL bei der Verleihung des Filmpreises. „Sie sind Inspiration, klären auf und animieren, sich zu engagieren.“ Verkehrsminister Winfried Hermann MdL ergänzte: „Auch an Straßenrändern und auf Verkehrsinseln können wir für Artenvielfalt sorgen.“

Die weiteren nominierten Filme:
• Karussell des Lebens – Die Streuobstwiese von Klaus und Annette Scheurich
• Rettet die Insekten von Jan Haft
• Wildes Deutschland – Die Schwäbische Alb von Klaus Weissmann und
• Ziemlich wilde Rinder von Herbert Ostwald.

Der Film "Der Wilde Wald" nimmt die Zuschauer*innen mit in den Nationalpark Bayerischer Wald, wo auf einstigen Wirtschaftsflächen heute ein Urwald wächst
Der aus Freyung stammende Filmemacher Christoph Promberger verfolgt mit seiner Frau Barbara eine Nationalparkidee vom Bayerischen Wald nach Siebenbürgen
Der Film "Rentiere auf dünnem Eis" zeigt, wie Wildtiere und Ureinwohner der russischen Tundra bereits heute vom Klimawandel betroffen sind
 

Über 30 Filme zu Natur, Tier, Umwelt und Nachhaltigkeit erwarten die Zuschauer*innen vom 22. – 24. Oktober bei den NaturVision Filmtagen im Besucherzentrum Neuschönau – eine Best Of Veranstaltung des NaturVision Filmfestivals.

Gleich drei Filme, in denen der Nationalpark Bayerischer Wald eine zentrale Rolle spielt, werden bei den diesjährigen NaturVision Filmtagen zu sehen sein: Der Wilde Wald von Lisa Eder, der gerade auch im Kino gestartet ist, eröffnet am Freitagabend um 19 Uhr die Veranstaltung. Die Dokumentation zum fünfzigjährigen Nationalparkjubiläum verschmilzt traumhafte Bilder, interessante Menschen und wissenschaftliche Fakten zu einem großen Kinoerlebnis.

Den Nationalparkgedanken in die Welt hinaus tragen der Wolfsexperte Christoph Promberger – er ist in Freyung aufgewachsen – und seine Frau Barbara. Der Film Die Nationalparkidee – Vom Bayerischen Wald nach Siebenbürgen porträtiert das Paar, das in den Karpaten den größten Nationalpark Europas verwirklichen will und fängt gleichzeitig Landschaft und Menschen in berührenden Bildern ein.

Ganz nah dran am Geschehen ist auch der Film Das Festmahl der Tiere, der mit dem Deutschen Filmpreis Biodiversität ausgezeichnet wurde. Er stellt ein noch junges Forschungsfeld im Nationalpark vor: die Kadaverforschung. Mit ihrer faszinierenden Kameraarbeit, die keinen Ekel aufkommen lässt, führt die Dokumentation vor Augen, was mit Tieren geschieht, die tief im Wald sterben – und welch wichtige Rolle dieser Kreislauf von Leben und Tod für die Artenvielfalt spielt.

Weitere große Naturfilme entführen die Zuschauer an die Moldau, den Königssee und in die Tiefen der Meere. Kritische Dokumentationen wie Rentiere auf dünnem Eis oder Die Gier nach Lachs – Wie ein Fisch den Planeten zerstört befassen sich mit Klimawandel, Ernährung, Plastikmüll oder dem weltweiten Insektensterben. Sie informieren, rütteln auf und zeigen immer wieder Menschen, die bereits ein Umdenken vorleben.

Für Kinder gibt es Sachfilme aus „Die Sendung mit der Maus“. Für Teens ist Kinder der Klimakrise – 4 Mädchen, 3 Kontinente, 1 Mission interessant. Filme wie der Gewinner des NaturVision Publikumspreises 2021 Der kleine Held vom Hamsterfeld dürften Groß und Klein gleichermaßen in ihren Bann ziehen.

„Das diesjährige Jubiläumsfestival war auch Anlass, auf unsere Anfänge im Bayerischen Wald zurückzublicken. Auf all die schönen Momente, auf Menschen und Institutionen, die uns unterstützt und beflügelt haben. Es freut mich deshalb besonders, dass das Hans-Eisenmann-Haus in diesen Tagen wieder zum Kino wird, und wir hoffentlich viele Zuschauer mit einer Vielfalt an tollen Filmen glücklich machen können.“, resümiert Festivalleiter Ralph Thoms.
Anlässlich des Jubiläumsfestivals wurde auch ein NaturVision Ehrenpreis vergeben. Ihn erhielt Dr. Hans Bibelriether für sein Lebenswerk. Er widmete den Preis allen, die die Nationalparkidee weitertragen.

Die NaturVision Filmtage finden vom 22. – 24.10 im Nationalparkinfozentrum Hans-Eisenmann-Haus Neuschönau statt. Sie finden unter der gemeinsamen Trägerschaft des Landkreises Freyung-Grafenau und des Nationalparks Bayerischer Wald statt. Der Eintritt ist kostenfrei.