Ticket Hotline: 07141-934545
Online Tickets: Central Union
Like us:

Ludwigsburg: Der internationale NaturVision Wettbewerb gehört zu den renommiertesten Filmwettbewerben für Umwelt und Wildlife in Europa. Es werden Preise in insgesamt 13 Kategorien vergeben. Nun steht die Auswahl von 50 Nominierungen für das 20. NaturVision Filmfestival fest.

Zuhause sichten – online tagen, hieß es für die hochkarätig besetzte Vorauswahljury des NaturVision Filmfestivals auch in diesem Jahr. „Wir haben viel diskutiert und unsere Argumente sehr genau abgewogen, weil uns bewusst ist, dass schon die Nominierung für die Filmschaffenden sehr wertvoll sein kann,“ erläutert Jurymitglied Martina Dobrusky. „Auf jeden Fall sind wir uns sicher, dass sich die Zuschauer*innen auf unsere Auswahl freuen dürfen. Es erwartet sie ganz großes Kino – und viele Filme, die aktuelle Zukunftsfragen spannend in Angriff nehmen.“

Es sind die brisanten Themen unserer Zeit, die sich in vielen der eingereichten Dokumentationen spiegeln. Sie haben einen politischen Impact, beleuchten Hintergründe und zeigen immer wieder Menschen, die engagiert ein Umdenken leben. So porträtiert „Dear Future Children“ des Stuttgarter Filmemachers Franz Böhm drei junge Aktivistinnen aus Uganda, Chile und Honkong, die sich gegen die herrschende Politik wehren und unter anderem für Klimagerechtigkeit einsetzen.
Mittendrin in den aktuellen Ereignissen ist die exzellent recherchierte Terra-Mater Dokumentation „Corona – Das Virus und das Pangolin“, die deutlich macht, dass ein Schutz vor Pandemien nur dann möglich ist, wenn man die Erde mit ihren Bewohnern und Naturkreisläufen als Ganzes im Blick hat.

Besonders hart trifft die Pandemie auch die Naturfilmer*innen, die gewöhnlich das ganze Jahr über auf Reisen sind und in vielen Ländern der Welt drehen. Dennoch sind auch 2021 herausragende Wildlife-Filme unter den Nominierten. So entführt der „Wilde Wald“ von Lisa Eder-Held die Zuschauer*innen in die atemberaubende Wildnis des Nationalparks Bayerischer Wald und erzählt gleichzeitig die abenteuerliche 50jährige Geschichte dieses ersten Nationalparks Deutschlands. Unvergesslich schöne und auch bedrückende Bilder prägen den Film „Rentiere auf dünnem Eis“ von Henry Mix und Boas Schwarz, der die drastischen Auswirkungen der Klimaerwärmung auf das arktische Sibirien zeigt.
Die spannende Mischung aus kritischen Filmen, großen und kleinen Naturdokumentationen sowie Porträts von besonderen Menschen verspricht ein vielfältiges Programm, das unterhält, informiert und zum Umdenken anregt.  Das „Umdenken“ hat NaturVision zum zentralen Thema des Jubiläums auserkoren und vergibt dazu auch zum ersten Mal den NaturVision Filmpreis UMDENKEN – um den sich Filme bewerben konnten, die Umdenken sichtbar machen und zur Nachahmung anregen. Neu ist auch der NaturVision Filmpreis Baden-Württemberg. Er wird im Rahmen des baden-württembergischen „Sonderprogramms zur Stärkung der biologischen Vielfalt“ verliehen.

Die drei Hauptpreise des Festivals sind der Deutsche Umwelt- und Nachhaltigkeitsfilmpreis, der Deutsche Wildlife Filmpreis und der Deutsche Filmpreis Biodiversität. Zudem wird die beste Kamera ausgezeichnet, es gibt einen Filmmusik- und einen Kinderfilmpreis, einen Newcomerpreis, den Publikumspreis, die Preise der Jugend- sowie der Kinderjury und einen eigenen Kurzfilmpreis.

Die nominierten Filme finden Sie hier: https://natur-vision.de/de/festival/wettbewerb/nominierte-2021/,

die Zusammensetzung der Auswahljurys finden Sie hier: https://natur-vision.de/de/festival/wettbewerb/jury/.

Das NaturVision Filmfestival wird veranstaltet von der Earth-Vision UG; Mitveranstalter sind die Film- und Medienfestival gGmbH, die Stadt Ludwigsburg sowie das Central Filmtheater. Gefördert wird das Festival vom Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg, von der Filmförderung Baden-Württemberg und der Landesanstalt für Kommunikation Baden-Württemberg. Zu den Partnern und Unterstützern gehören die HAHN+KOLB GmbH, Audi Stiftung für Umwelt, dieUmweltdruckerei, die SportRegion Stuttgart, die Wirtschaftsförderung Region Stuttgart, das Sonderprogramm zur Stärkung der biologischen Vielfalt des Landes Baden-Württemberg. Medienpartner sind Ludwigsburger Kreiszeitung, ARTE Magazin, Moritz, LIFT, forum nachhaltig wirtschaften, bioNachrichten, Hallo Ludwigsburg.

NaturVision Filmfestival 2021

In 2021 feiert das NaturVision Filmfestival für Natur, Wildlife, Umwelt und Nachhaltigkeit Jubiläum – mit einem qualitativ hochwertigen und inspirierenden Angebot. Vom 14. bis 18. Juli werden das Central Filmtheater Ludwigsburg und das Open Air am Arsenalplatz zum Ort der Begegnung und des Austauschs. Mit Filmen, Diskussionen, einem großen Zukunftsmarkt und noch mehr Möglichkeiten selbst aktiv zu werden sowie einem großen Online-Angebot wird das 20. NaturVision Filmfestival ein Highlight für Baden-Württemberg und darüber hinaus. Außerdem bereichern zwei neue Filmpreise den Wettbewerb: Der NaturVision Filmpreis Umdenken und der NaturVision Filmpreis Baden-Württemberg. In einer großen Retrospektive werden Filme gezeigt, die das Festival geprägt und Menschen verändert haben. Der „Raum zum Umdenken“ bietet Veranstaltungen, Workshops, Gespräche rund um das Jahresmotto UMDENKEN. Und mit UnternehmensGrün und weiteren Kooperationspartnern ist die Veranstaltung „sichtbar nachhaltig wirtschaften“ geplant. Feiern Sie mit!

Abonnieren Sie den NaturVision Newsletter hier (https://natur-vision.de/de/newsletter/) , der Sie über alle Planungen auf dem Laufenden hält.

Bildnachweis: Ahner
Beim NaturVision Filmfestival wird eine Verbindung geschaffen zwischen dem Filmschauen und Aktivwerden - wie z.B. beim Ludwigsburger Appell der Filmschaffenden 2019.

NaturVision erhält Sonderpreis beim Lübecker Nachbarschaftspreis 2021

Beim 5. Lübecker Nachbarschaftspreis unter dem Thema „Mensch und Natur – Ziemlich beste Nachbarn?“ gewann NaturVision Anfang März den Sonderpreis, dotiert mit 1.000 Euro. Festivalleiter Ralph Thoms freute sich: "Der Preis wird unsere Vorbereitungen zum diesjährigen Festival beflügeln. Dass man im hohen Norden die Arbeit von NaturVision wahrnimmt und anerkennt, bedeutet uns sehr viel und wir wissen diese Auszeichnung sehr zu schätzen."

Der von ePunkt e.V. zum fünften Mal deutschlandweit ausgeschriebene Lübecker Nachbarschaftspreis will das Engagement im Bereich Mensch und Natur würdigen und nachahmenswerte Ideen sichtbar machen. Bei der Preisverleihung, die online stattfand, gab es auch lobende Worte von Jan Philipp Albrecht, Umweltminister des Landes Schleswig-Holstein, der sich beeindruckt von dem Engagement derer, die die Projekte organisieren, zeigte. "Ein toller Sonderpreis für ein tolles Festival," so beglückwünschte der Umweltminister NaturVision und wies ausdrücklich darauf hin, dass ein Filmfestival ein wichtiges Mittel sei, um mit eindrucksvollen Bildern die Menschen für die Natur zu begeistern, aber auch für die Probleme zu sensibilisieren.

Wer sich selbst ein Bild machen will von dem preisgekrönten Festival und Lust auf tolle Filme hat, kann sich auf den Sommer freuen. Auf www.natur-vision.de wird das 20te NaturVision Filmfestival von 14. bis 18. Juli 2021 auch online, und damit in ganz Deutschland, viele Filme zeigen.

Für alle, die die Preisverleihung verpasst haben, gibt es auf YouTube die Gelegenheit, die Aufzeichnung anzusehen: https://www.youtube.com/watch?v=B9ljdHFEngs&t=16s

Das NaturVision Filmfestival wird veranstaltet von der Earth-Vision UG; Mitveranstalter sind die Film- und Medienfestival gGmbH, die Stadt Ludwigsburg sowie das Central Filmtheater. Gefördert wird das Festival vom Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg, von der Filmförderung Baden-Württemberg und der Landesanstalt für Kommunikation Baden-Württemberg sowie der Baden-Württemberg-Stiftung. Zu den Partnern und Unterstützern gehören die HAHN+KOLB GmbH, Audi Stiftung für Umwelt, dieUmweltdruckerei, die SportRegion Stuttgart, die Wirtschaftsförderung Region Stuttgart, das Sonderprogramm zur Stärkung der biologischen Vielfalt des Landes Baden-Württemberg. Medienpartner sind Ludwigsburger Kreiszeitung, ARTE Magazin, LIFT, forum nachhaltig wirtschaften, oekom Verlag und bioNachrichten.

Networking beim NaturVision Filmfestival
Bildnachweis: Metz

Netzwerk der Filmfestivals in Baden-Württemberg stellt sich für die Zukunft auf

Stuttgart: Nach der Gründung des Netzwerks im vergangenen Jahr haben die Filmfestivals in Baden-Württemberg nun ein Positionspapier erstellt und einen Sprecher*innenkreis gewählt.

Direkt nach der Gründung des Netzwerks veränderte sich durch die andauernde Pandemie die Situation aller kulturellen Initiativen und Institutionen mit ihren Beschäftigten. Dabei wirkt – wie in anderen gesellschaftlichen Bereichen auch – diese Pandemie wie ein Brennglas, das die schon vor Corona bestehenden Herausforderungen und Probleme noch deutlich sichtbarer gemacht hat. Die schon länger spürbaren Transformationen im gesamten Kino- und Filmbereich beschleunigen sich dadurch rasant.

Die Filmfestivals verstehen sich dabei als zunehmend wichtiger werdender Faktor zur Stärkung der Film- und Kinokultur. Mit ihrer gesteigerten Relevanz wollen sie vor allem auch die in der Pandemie stark in Mitleidenschaft gezogenen Kinos als wichtige Säule zum gemeinschaftlichen Erlebnis und Austausch sowie zur Vermittlung von allen Ausprägungen des Films, national und international, historisch und aktuell, solidarisch stärken. Kinos und Filmfestivals befruchten und stärken sich gegenseitig!

Durch die Pandemie konnten viele Filmfestivals in den letzten zwölf Monaten ihre Programme nur noch online der Bevölkerung und dem Fachpublikum zugänglich machen. Auch zukünftig kann für manche Filmfestivals die Ergänzung ihrer Programme mit Online-Angeboten eine interessante und wichtige Erweiterung darstellen. Dabei betont das Netzwerk jedoch ausdrücklich, dass diese sogenannten hybriden Programmpräsentationen nicht für alle Arten der Festivals sinnvoll sind. Im Mittelpunkt sollte auch zukünftig immer die persönliche Begegnung, der direkte und auch spontane Austausch, die Präsentation vor realem Publikum auf der Kinoleinwand stehen, als zentrale Aufgabenstellung der kulturpolitischen Programmatik.

Selbst wenn die Problematik sterbender Kinobauten gerade in den Innenstädten nicht neu ist, haben doch die letzten, auch bundesweit für Aufmerksamkeit sorgenden
Auseinandersetzungen um das Kino Arsenal in Tübingen, das Scala-Kino in Konstanz und das Metropol in Stuttgart gezeigt, wie wichtig Kino und Filmfestivals als neuralgische soziale Organe städtischer Infrastruktur sind. Kinos und Festivals können deswegen die richtigen Antworten auf die wichtige Fragen geben, wie öffentliche Lebensräume, gerade in den Innenstädten, für die Bevölkerung gestaltet werden müssen.

Die Filmfestivals wollen ein zentraler Part von Kulturvermittlung und Bildungspolitik sein. Dies in alle gesellschaftlich relevanten Kreise zu kommunizieren ist eine wichtige Aufgabe des Netzwerkes. Es versteht sich als Ansprechpartner für die Politik, vor allem auch, um die zur kulturellen Aufgabenerfüllung wichtige Unterstützung zu verbessern und zukunftsfähig zu machen. Das Netzwerk sieht dabei gerade in der Kulturpolitik des Landes Reformbedarf. Die Filmfestivals in Baden-Württemberg sind sehr unterschiedlich strukturiert und ausgestattet. Diese Heterogenität und Diversität sieht das Netzwerk ganz bewusst als kulturellen Vorteil, diese Vielfalt als Stärke!
Als zentrales Kommunikationsorgan wurde vom Netzwerk der Filmfestivals in Baden- Württemberg ein Sprecher*innenkreis gewählt. Neben Helga Reichert, bisherige Intendantin der Biberacher Filmfestspiele, besteht dieser Kreis aus Dr. Sascha Keilholz, Leiter des Internationalen Filmfestivals Mannheim-Heidelberg, sowie Dieter Krauß vom Internationalen Trickfilm-Festival Stuttgart (ITFS).

Sprecherkreis des Netzwerkes der Filmfestivals in Baden-Württemberg:
- Helga Reichert, Friedrich- Ebert- Str. 22, 88400 Biberach, Tel. 07351 6707, mobil 0170 3340375, die.reichert @t-online .de
- Dr. Sascha Keilholz, IFFMH - Filmfestival Mannheim gGmbH, Kleiststraße 3-5, 68167 Mannheim, Tel. 0621 48 92 62 11, sascha.keilholz @iffmh .de
- Dieter Krauß, Film- und Medienfestival gGmbH, Stephanstr. 33, 70173 Stuttgart, Tel. 0711 925 46 112, mobil 0172 7436962, krauss @festival-gmbh .de

Das NaturVision Filmfestival wird veranstaltet von der Earth-Vision UG; Mitveranstalter sind die Film- und Medienfestival gGmbH, die Stadt Ludwigsburg sowie das Central Filmtheater. Gefördert wird das Festival vom Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg, von der Filmförderung Baden-Württemberg und der Landesanstalt für Kommunikation Baden-Württemberg. Zu den Partnern und Unterstützern gehören die HAHN+KOLB GmbH, Audi Stiftung für Umwelt, dieUmweltdruckerei, die SportRegion Stuttgart, die Wirtschaftsförderung Region Stuttgart, das Sonderprogramm zur Stärkung der biologischen Vielfalt des Landes Baden-Württemberg. Medienpartner sind Ludwigsburger Kreiszeitung, ARTE Magazin, Moritz, LIFT, forum nachhaltig wirtschaften, bioNachrichten, Hallo Ludwigsburg.